Lamberti-Kirche

Die LAMBERTI-KIRCHE ist die zentrale Markt- und Bürgerkirche der Stadt und zugleich einer der bedeutendsten sakralen Bauten der westfälischen Spätgotik. Hier hielt 1941 Bischof von Galen Predigten gegen das Nazi-Regime. Eine der wenigen Türmerinnen Europas versieht auf dem Turm ihren Dienst. Bedeutung haben zudem die Innenausstattung und die beiden Orgeln.

Adresse:

Lambertikirchplatz
48143 Münster

Parkmöglichkeit:
Parkhaus Stubengasse
Parkhaus Alter Steinweg

Die anstößigen Käfige der Wiedertäufer an der Lamberti-Kirche
Eine Herausforderung, den Frieden zu suchen

Gottesdienste in der Lamberti-Kirche

samstags:
09.00 Uhr hl. Messe
18.00 Uhr Vorabendmesse

sonntags und an Feiertagen:
10.00 Uhr hl. Messe
11.30 Uhr hl. Messe
18.00 Uhr hl. Messe

montags bis freitags:
9.00 Uhr und 18.00 Uhr hl. Messe

Öffnungszeiten der Lamberti-Kirche

montags bis samstags: 8.00 – 19.00 Uhr
sonntags: 9.00 – 19.00 Uhr

Beichtzeiten in der Lamberti-Kirche

mittwochs:
16.30 – 18.00 Uhr

donnerstags:
15.00 – 16.30 Uhr

freitags:
17.00 – 17.45 Uhr

samstags:
9.30 – 11.00 Uhr

Die Geschichte

Um 1000

In der Kaufmannssiedlung vor der Domburg wird im Schnittpunkt der Marktstraße mit der kölnischen Heerstraße eine kleine Kirche gebaut, die dem Bischof Lambert geweiht wird, dessen Verehrung seit der Grundsteinlegung des Lambertusdomes in Lüttich im Jahre 965 große Verbreitung fand.

Ende des 11. Jahrhunderts

Vermutlicher Bau einer zweiten Kirche (erste Steinkirche?)

1121

Eroberung und Zerstörung Münsters durch Lothar von Supplinburg. Vermutliche Vernichtung der zweiten Lamberti-Kirche.

Um 1150

Fertigstellung der dritten Lamberti-Kirche. Dieser Bau war ein einschiffiger, gewölbter, romanischer Saalbau. Vermutlich wurden damals der Kirche Pfarrrechte verliehen.

1189

Erste urkundliche Erwähnung der Lambertipfarre und ihres Pfarrers „Ernestus“. Da die Lambertipfarre schon zu groß geworden ist und vor allem der Friedhof an der Kirche nicht mehr ausreicht, wird das Pfarrgebiet aufgeteilt. Die Pfarren St. Ludgeri, St. Aegidii (und St. Martini?) werden neu errichtet.

1270

Pfarrer Richard von St. Lamberti erwirbt in den Baumbergen einen Steinbruch für die Kirche. Der Preis: Sechs Ellen Stoff für die Frau des bisherigen Besitzers. Vermutlich beginnt man damals mit dem Bau der vierten Kirche, einer dreischiffigen gotischen Halle mit eigenwillig gestaltetem Chorraum.

1330

Pfarrer Bernhard Mönnick gründet die Katharinenbruderschaft an St. Lamberti, die noch heute besteht. St. Katharina ist die zweite Pfarrpatronin.

1375

Am 22. Juli wird der Grundstein der heutigen (fünften) Kirche gelegt. Die gotische Hallenkirche war etwa 1440 vollendet. Gotische Madonna vom Nordportal

1380

Gotische Madonna vom Nordportal der Kirche, die jetzt am Pfeiler zwischen den beiden Chorräumen der Kirche Aufstellung gefunden hat. Sie ist das älteste in unserer Kirche erhaltene Kunstwerk.